Konzert

Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart (KV 626) - Münchner Hofkantorei (Leitung: Wolfgang Antesberger) - 26.11.2017 - 14.00 Uhr (Werkeinführung) - 15.00 Uhr (Konzert) - Klosterkirche

Requiem

Ganz herzlich laden wir Sie zu unserem Festkonzert am Christkönigssonntag in unsere Klosterkirche ein. Im Mittelpunkt steht das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart.

Das Festkonzert kann mit Fug und Recht als Gemeinschaftsprojekt angesehen werden. Es wird von der Münchner Hofkantorei sowie Sängern und Instrumentalisten der Bayerischen Staatsoper zur Aufführung gebracht.

Dass das Requiem als Konzert in unserer Klosterkirche zu hören ist, lässt die enge und bereits über viele Jahre währende Verbundenheit der Gemeinschaft von St. Ottilien mit der Münchner Hofkantorei erkennen, sodass etwas von der einen universalen Kirche, dem „Haus Gottes“, zu spüren ist.

Es entspricht der Intention der Münchner Hofkantorei und ihrem Leiter Dr. Wolfgang Antesberger, immer wieder auch ungewohnte Wege bei der Aufführung historischer Werke zu begehen. So wird das im Original als Fragment vorliegende Requiem in der selten aufgeführten Fassung von Karl Marguerre zu hören sein.

Die im Konzert vorgestellte Fassung des Mozart-Forschers Karl Marguerre (1906-1979), die von seiner Enkelin, der Orchestermusikerin Dorothee Heath weiter ausgearbeitet wurde, basiert auf kompositionstechnischen und handwerklichen Prinzipien Mozarts. Sie soll der Ausdrucksabsicht Mozarts, die sich aus anderen Spätwerken, aus seinen Briefen, aus weiteren historischen Quellen und dem liturgischen Ausdrucksgehalt des Textes weitgehend erschließen lässt, möglichst gerecht werden. In den im Chorsatz und Basso continuo vollendeten Sätzen hält sie sich nicht an Süßmayr, sondern an Mozarts Urtext.

So wollen wir am Beginn des letzten Monats im Kirchenjahr, der ganz vom Gedenken an unsere Verstorbenen geprägt ist, dazu einladen, die Herzmitte unseres christlichen Erlösungsglaubens in Gebet und Meditation zu reflektieren. Der Mensch gewordene Gottes-Sohn, unser Erlöser Jesus Christus, hat die Pforte aus dem „Leben im Hier und Jetzt“ zum „Leben in Ewigkeit“ in seinen Tod und seiner Auferstehung aufgestoßen. Ein für alle Mal!

Im Licht von Ostern ist das Kreuz nicht mehr nur Zeichen des Todes. Es ist vielmehr der unmittelbare Zugang zum innersten Kern der messianischen Sendung Jesu – zu seiner unermesslichen Liebe, mit der er uns alle umgibt.

Veranstaltungsdatum
26.11.2017 - 14:00