Kreuzweg-Andacht

KonzertAlljährlich feiern wir am Vormittag des Karfreitags die Kreuzweg-Andacht, in der wir Sie einladen, mit uns den Kreuzweg Jesu in Gebet und Meditation zu gehen.

Die Sieben letzten Worte Jesu Christi werden in den vier Evangelien des Neuen Testaments überliefert. Diesen während der Kreuzigung ausgesprochenen Sätzen werden im Christentum besondere Bedeutung beigemessen. Die Kirche bezeichnet diese Aussprüche als „Sieben Letzte Worte“ und stellt sie parallel zur Passionsgeschichte in eine zeitliche Abfolge. Eine andere Bezeichnung ist Sieben Kreuzesworte.

Die Meditationen zum Leide und Sterben unseres Herrn Jesus Christus begleiten uns hin zum Wesensgrund des christlichen Erlösungsglaubens und lenken den Blick auf das Hohe Osterfest.

Der Urgrund für diese „felsenfeste“ Glaubensüberzeugung ist nicht nur im leeren Grab am Ostermorgen oder darin zu suchen, dass der Auferstandene dem Petrus und dann den „Zwölf“ erschienen ist. Es sind vielmehr die Bekenntnisformeln, welche die Christen der Ur- Gemeinden gesprochen haben. Die wohl ausdrucksstärkste Bekenntnisformel dabei ist diese: „Gott hat Jesus aus den Toten erweckt“

Jesus Christus offenbart sich als der Weg, die Wahrheit und das Leben (Joh 14,6) und er ruft uns in seine Nachfolge, auf seinem Weg mitzugehen und sich ihm anzunähern. In die Daseinsweise Gottes hinein.

Im Licht von Ostern ist seine Herzenswunde nicht mehr nur Zeichen des Todes. Sie ist vielmehr der Ort des unmittelbaren Zugangs zum innersten Kern der messianischen Sendung Jesu – zu seiner unermesslichen Liebe, mit der er uns alle umgibt.

Ein Gott, der Liebe ist, kann seinen Sohn nicht im Tod belassen und so der Vergessenheit anheimfallen. Er lässt auch jeden von uns, den er liebt nicht dem ewigen Tod überlassen. „Ich glaube Dir, Jesus, dass Du lebst, weil ich Dir Deinen Gott glaube“.

Veranstaltungsdatum
30.03.2018 - 10:00