Klostergalerie

BildDie "Galerie Sankt Ottilien" wurde 2002 gegründet. Sie soll künstlerisches und kulturelles Wirken im Umkreis der Erzabtei Sankt Ottilien fördern. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einem weit gefassten christlichen Erbe und seinen zeitgenössischen Gestaltungsformen, wobei auch regionale und geschichtliche Themen zu Wort kommen. Die Galerie führt jährlich vier Ausstellungen durch.

Die Klostergalerie befindet sich im Gebäude des Klosterladens, 1. Stock. Die Öffnungszeiten sind:

Montag - Freitag: 10.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 17.00 Uhr
Samstag: 10.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 16.00 Uhr
Sonn- und Feiertage: 10.30 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 16.00 Uhr

BEWERBUNG: Über Ausstellungsbewerbungen entscheidet eine Galeriekommission, der zur Zeit Dr. Ruprecht Volz (Münchner Kunstjournal), Elisabeth Gais und P. Cyrill Schäfer (EOS Verlag) angehören. Anfragen bitte schriftlich zu Händen von P. Cyrill Schäfer, EOS Verlag, 86941 St. Ottilien. Bei Kunstausstellungen werden vorrangig Künstler mit Ausbildung an einer Kunstakademie berücksichtigt.

LAUDEMIUM - Skulpturen von Ute Lechner & Hans Thurner
08.07.2017 - 30.09.2017
Die Gemeinschaftsarbeiten der Bildhauer Ute Lechner und Hans Thurner hat zu einem ganz eigenen Formenkanon geführt, der sich aus der Gegensätzlichkeit der beiden Künstlerpersönlichkeiten speist. Das Kunstprojekt „Laudemium“ präsentiert Metallarbeiten, die an die früheren Abgaben der Bauern an ihre Grundherren erinnern, das sogenannte „Laudemium“. Solche Abgaben waren immer fällig, wenn der Hof seinen Besitzer wechselte, und wurden als drückend empfunden. Die zu diesem Thema erstellten Metallwagen legen einen Schwerpunkt auf Abgaben, die an Klöster zu entrichten waren. Sie schlagen damit einen Bogen zu den Menschen, die um ihren Lebensunterhalt kämpfen mussten, und erinnern daran, dass auch ihnen die Blüte der bayerischen Klosterlandschaft zu verdanken ist. Als weiterer Einblick in das Schaffen des Künstlerduos werden Kugelarbeiten vorgestellt, die mit ihrer einprägsamen Form das Landschaftsbild verwandeln. Eröffnung, Samstag, 8. Juli, 15.00 Uhr Ausstellung: 9. Juli bis 30. Juli

 

LA SOSTA -- Photographien und Video-Installationen von Christoph Brech
29.04.2017 - 30.08.2017
Das Video „La Sosta“ zeigt Schwärme tausender Stare, die am Abendhimmel über Rom kreisen und sich dem Kamerastandort im Verlauf des Videos nähern. Im Hintergrund hört man die Glocke eines buddhistischen Tempels in Taipei den Rhythmus der vergehenden Stunden schlagen. In diesem in einer einzigen Einstellung gefilmten Naturschauspiel bringt Christoph Brech die jährliche Rückkehr der Stare nach dem Süden mit Buddhas nicht endendem Kreislauf aus Leben und Wiedergeburt zusammen. Der Künstler setzt Zeit und Raum, Nähe und Ferne, Natur und Ritual in Dialog. Neben weiteren Videos zeigt die Ausstellung auch den Photo-Zyklus „Giardini di Ninfa“, Aufnahmen der Vergänglichkeit aus einer suggestiven mittelalterlichen Ruinenstadt in der pontinischen Ebene, zu Füssen der Monti Lepini. Vernissage: Samstag, 29. April 2017, 16.00 Uhr, Klostergalerie Ausstellungsdauer: 30. April bis 30. August 2017

 

„Empfindungen, erinnert im Stillen …“ - Bilder von Marlen Labus
05.03.2017 - 17.04.2017
Die Landsberger Künstlerin zeigt Bilder der Ruhe, die leise Empfindungen, aber auch ambivalente und schwankende Stimmungen hervorrufen. Vielfach geht es um zentrale Themen von Hoffnung, Erlösung und Ewigkeit, aber auch Schuld und Versöhnung. Für diese Themen hat Marlen Labus eine eigene Bildsprache gefunden. Durch die kaum wahrnehmbare Abstufung von Farbnuancen gelingt ihr dabei eine atmosphärische Verdichtung eines spirituellen Gehalts, der den Betrachter nicht unberührt lässt. So geht von den Bildern eine große Beruhigung aus, bei der sich meditativer Charakter und spirituelle Botschaft verbinden. Vernissage: Samstag, 4. März 2016, 16.00 Uhr.

 

Welt der Krippen
27.11.2016 - 08.01.2017
Krippen aus aller Welt laden kleine und große Besucher ein, sich auf das Weihnachtsfest einzustimmen. Neben klassischen alpenländischen Darstellungen finden sich Krippen aus Afrika, Asien und Südamerika, die aus den unterschiedlichsten Materialien, aus Holz, Ton, Papier oder Zinn, liebe- und fantasievoll die Geburt des himmlischen Kindes nahebringen.

 

HGM 16 - Hinterglasmalerei heute
13.10.2016 - 30.10.2016
Hinterglasmalerei wird überwiegend mit traditioneller Volkskunst verbunden. Weniger bekannt ist, dass diese Kunstform von den Künstlern des „Blauen Reiters“ aufgegriffen und neu belebt wurde. Die Ausstellung möchte die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten heutiger Hinterglasmalerei präsentieren. Ausgewählte Werke zeitgenössischer Künstler zeigen das weite Spektrum einer faszinierenden Kunstform. Öffnungszeiten: 13.-16. Oktober 2016 (Donnerstag bis Sonntag) 20.-23. Oktober 2016 (Donnerstag bis Sonntag) 27.-30. Oktober 2016 (Donnerstag bis Sonntag) jeweils 10.00–17.00 Uhr Ausstellungsleitung: Erwin Leinfelder (Forum für zeitgenössische Hinterglasmalerei) Kontakt: Erwin Leinfelder, Leinfelder Verlag, Birkenweg 2, 82266 Inning am Ammersee

 

ODE AN DAS KLEINE OSTTOR - Benediktiner in Korea
24.06.2016 - 24.08.2016
Der Seouler Stadtgebiet um das Stadttor „Dongsomun“ ist stark von katholischen Einrichtungen geprägt. Am Ursprung dieser katholischen Hochburg, aber auch der städtischen Entwicklung dieses Gebiets stand die Abtei „Pek Dong“ der Missionsbenediktiner von Sankt Ottilien, die 1927 in den Norden Koreas verlegt wurde. Die Ausstellung präsentiert eine spannende Spurensuche in der Stadtgeschichte von Seoul und der Klostergeschichte der Erzabtei Sankt Ottilien.

 

BRIDGE - Religious Paintings by Jung Mi-Yeon
14.05.2016 - 12.06.2016
Die Künstlerin Jung Mi-Yeon lebt in Seoul und ist vor allem für ihre religiösen Motive bekannt. In zahlreichen Kirchen hat sie an der künstlerischen Ausstattung mitgewirkt, vor allem als Malerin, aber auch bei Skulpturentwürfen und Mischtechniken. Als Malerin von Volkskunst geht sie eigene Wege zwischen heutigen Techniken und überlieferten asiatischen Formen. Die Ausstellung möchte ihr Werk vorstellen, das eine Brücke zwischen Diesseits und Jenseits schlagen will.

 

EIN LEBEN JESU - BILDER VON KIM KI-CHANG
10.02.2016 - 28.03.2016
Wenn Jesus Koreaner gewesen wäre ... Diese Frage beschäftigte den Künstler Kim Ki-Chang, als er ein Leben Jesu mit Tusche und Wasserfarben entwarf. Er inspirierte sich dabei an der europäischen Kunsttradition, die gleichfalls die biblischen Geschichten in die jeweilige nationale Kultur übersetzt. Seine 30 Bilder entstanden innerhalb eines Jahres während des vernichtenden Koreakrieges (1950-53). Wie der Künstler in der Rückschau berichtete: „Ich betete um ein schnelles Ende des Koreakrieges und bewältigte meine Trauer durch das Malen.“

 

WELT DER KRIPPEN
29.11.2015 - 10.01.2016
Krippen aus aller Welt zur Weihnachtszeit.

 

NEUE MYTHEN
27.09.2015 - 01.11.2015
In den Bildern von Karl Witti spielt Natur eine herausragende Rolle. Nicht selten setzt sie sich zur Wehr, indem sie industrielle Bauwerke überwuchert, oder es wird eine utopische Einheit zwischen Mensch und Natur beschworen. Die Ausstellung möchte einen Einblick in das Lebenswerk des Eresinger Künstlers geben.