Mission

IlleretMissionsprokura St. Ottilien

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

die Missionsprokura ist ein wichtiges Bindeglied zwischen der Erzabtei St. Ottilien und unserer internationalen Kongregation. Zur Zeit wirken etwa tausend Missionsbenediktiner in etwa 20 Ländern rund um den Erdkreis. Mit ihrem Wirken schlagen sie Brücken innerhalb der Weltkirche in einer zunehmend globalisierten Welt.

PROKURA leitet sich ab vom lateinischen procurare = für etwas Sorge tragen. Ihr kommt eine Fülle von Aufgaben zu: Sie stellt Kontakte her zu den Mitbrüdern in den Missionsgebieten und der wachsenden Kirchen in Übersee und unterstützt sie bei ihren vielfältigen Aufgaben.

Aber es geht nicht nur um Hilfe für Arme und Kranke, um Schul- und Berufsausbildung von jungen Menschen, um Unterstützung der Partnerkirchen in der Priesterausbildung, um Planung und Mitwirken bei Projekten z.B. in der Wasserversorgung und zum Schutz der Umwelt, sondern auch um die Betreuung eines großen Spenderkreises, um die Weiterleitung der zumeist zweckgebundenen Mittel, um gute Zusammenarbeit unter den Klöstern der Kongregation und mit anderen missionarischen Einrichtungen.

P. Maurus Blommer OSB

Ihr P. Maurus Blommer OSB

Adresse:                                                                                                Bankverbindung:

Missionsprokura der Erzabtei St.Ottilien                                             Sparkasse Landsberg am Lech    Kontonr. 14654
Erzabtei 13                                                                                            IBAN:  DE89 7005 2060 0000 0146 54
86941 St.Ottilien

Telefon: 08193 / 71 -  821   Missionsprokurator
                               -  822   Spendenverwaltung
Fax:      08193 / 71 - 809

Email:   prokura@ottilien.de

 

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Missionsbenediktiner

Missionsnachrichten

Lasst uns eine Schule für den Dienst des Herrn einrichten - Bildung in Abtei Ndanda, Tansania

filmIm Auftrag der Kongregation der Missionsbenediktiner von St Ottilien haben P Christof Wolf SJ und P Maximlian Grund OSB diesen Sommer in Tansania eine Reihe von Kurzfilmen über die Arbeit dort gedreht. Der erste Teil über die Bildungsarbeit in der Abtei Ndanda wurde heute am Weltmissionssonntag der Öffentlichkeit präsentiert und ist auch hier zu sehen.



Erntedank: Dank und Mahnung

1"Wir beobachten mit tiefer Besorgnis, dass immer mehr Menschen weltweit Hunger leiden“, erklärt Pirmin Spiegel, Hauptgeschäftsführer von Misereor, dem bischöflichen Hilfswerk für Entwicklungszusammenarbeit. „Jeder Zehnte Mensch auf der Erde hat nicht genug zu essen, obwohl ausreichend Nahrungsmittel hergestellt werden und vorhanden sind. Das ist nicht hinnehmbar.“

Bitte unterstützen Sie die Bemühungen unserer Mitbrüder und Partner vor Ort im globalen Süden bei der Hilfe zur Selbsthilfe, um die Folgen des Klimawandels abzumildern und zu bekämpfen, durch intensivere Aufforstung, verbesserte Anbau- und Bewässerungsmethoden in der Landwirtschaft und vermehrten Einsatz von erneuerbaren Energiequellen.   

Gesundheitsvorsorge

VorsorgeBei der Aussendung seiner Jünger spricht Jesus ganz besonders vom Auftrag zu heilen: „Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium… Er gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben… Sie salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie.“
Wenn gesagt wird, dass Jesus jemanden gesund macht, dann ist damit ganz konkret zum Beispiel die Heilung von Aussatz, Blindheit oder einer Lähmung gemeint. Aber Ziel der Heilung bei Jesus ist nicht nur die Überwindung der Krankheit und der damit verbundenen persönlichen Einschränkungen, sondern durch Heilung werden Menschen wieder vollwertiger Teil der Gemeinschaft.

Offensichtlich sind die Heilungen bei Jesus zeichenhafter Ausdruck der Gegenwart des Reiches Gottes, das sich aber auch in Gerechtigkeit, Frieden und Freunde in der Beziehung mit Gott und untereinander ausdrücken will. Es soll zu einer wahren Auferstehung der Menschen in Würde kommen.
Aus diesem Grund spielte für unsere Brüder in der Mission von Anfang an die medizinische Betreuung und Vorsorge der Menschen eine große Rolle. Körperliche und geistige Gesundheit sind wichtige Voraussetzungen, um den Glauben wirklich annehmen und ihn im Leben umsetzen zu können.

Welttag der Armen

welttag der Armen

„Die Aufmerksamkeit für die Armen ist dringender denn je“, so ruft Papst Franziskus zu Solidarität mit den Ärmsten der Welt auf.

Der „Welttag der Armen“ wurde von Papst Franziskus 2016 am Ende des „Jahres der Barmherzigkeit“ ins Leben gerufen. Das Leitwort 2020 ist dem Buch Sirach im Alten Testament entnommen: „Streck‘ dem Armen deine Hand entgegen“ (Sir 7,32). „Der Einsatz für die Armen ist keine bloße Option, sondern eine Notwendigkeit für authentischen Glauben“, hat Papst Franziskus in seiner Botschaft zum Welttag der Armen geschrieben. „Angesichts der Corona-Pandemie ist dieser Satz eine klare Ansage: Wir dürfen die Armen nicht vergessen!“ betont Pfarrer Christian Hartl, der Sprecher der katholischen weltkirchlichen Hilfswerke, der lange Jahre Sekretär unseres Mitbruders, Bischof Viktor Josef Dammertz, Bischof von Augsburg, war.

Neuer Terroranschlag in Mosambik

TerrorP. Sylvanus Kessy OSB, der neue Missionsprokurator aus Ndanda, berichtet: „Brasilianische Schwestern, die die Stellung halten, meldeten uns den dritten Überfall der suspekten „Al-Shabbaby Banditen“ in der Hafenstadt Mocimboa de Prai im Norden von Mosambik. Die Kämpfe dauerten dieses Mal vier Tage. Menschen wurden getötet und Leichen lagen auf den Straßen. Viele flohen vor den Plünderungen in den Busch. Am 2. Juli überfielen die Banditen die Kirche von Mocimboa und zündeten sie an.

Weltgebetstag für die Kirche in China

WeltgebetstagIn diesen Tagen beten wir besonders für die Kirche in China, für unsere Mitbrüder im fernen Nordosten des Landes, sowie die vielen bekannten und unbekannten Märtyrer, die für ihren christlichen Glauben in China ihr Leben lassen mussten.

Am 24. Mai findet jedes Jahr die traditionelle Wallfahrt zum größten chinesischen Marienheiligtum Sheshan in der Nähe von Shanghai statt. Die katholische Kirche begeht weltweit an diesem Tag den Gebetstag für die Kirche in China, den Papst Benedikt XVI. im Jahr 2007 eingeführt hat. Auch in Deutschland sind alle Christen aufgerufen, im Gebet ihre Verbundenheit und Solidarität mit den Christen in China zu zeigen.